Freitag, 1. Oktober 2010

Obelix im Wunderland

Kempten ist ein schönes kleines Städchen im Allgäu.
Besonders schön ist die Fussgângerzone, denn da gibts einen Gummibärchenladen.

Wie ein kleines Kind spring ich mit strahlenden Augen rein.
Die Qual der Wahl: grosse Bären, kleine Bären, Fruchtgummis, Mausespeck, diese unmöglichen Cola-Schnüre... schlicht: Alles was das Herz (die Hüfte) begehrt.

Dann kommt auch noch die Verkäuferin auf mich zugehüpft und bietet mir einige Leckerlies zur "Degustation" an.
Muss ich das Geschäft nochmal verlassen? Ich will bleiben.

Gleiches denkt sich auch der Stöpsel, der gerade mit seiner Mama ins Geschäft kommt.
Sie erklärt, dass der Stöpsel im Kindergarten einen Adventskalender bastelt und nun Inhalte braucht.

Es gibt nur eine unterschiedliche Auffassung WIE der Kalender befüllt wird:

Mutter:
Wir nehmen EINE Packung und verpacken jeden Tag ein grosses Gummibärchen in Plastikfolie.

Stöpsel:
Er sagt mal garnix und fängt an einzupacken. Die 1kg Packungen liegen strategisch gut auf Kinderhöhe.
Die logistischen Probleme fangen bei 3 kg an: Wohin mit dem kram.
Ein hilfesuchender Blick in Richtung Mama bringt nicht die gewünschte Erleichterung.
Doof iss.
Also stapelt der Stöpsel die 1kg Pakete frôhlich weiter auf den Boden.
Unverständlich, dass Mamas nicht zählen können: 24 Türchen = 24 Pakete!

Ich kann das ja voll und ganz verstehen.
Trotzdem bin ich nur mit 2 500g Packungen raus.

...aber in 4 Wochen komme ich zurück.

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